Freitag, 30. Dezember 2016

Das Ende der Teckelfahrten! [Update]

Zum Jahresende gibt es noch eine unschöne Nachricht für alle Freunde der Nostalgischen Eisenbahn im Tal der Ennepe. Wie heute in der Lokalpresse vermeldet wurde, hat die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (Betreiber des Eisenbahn Museums Bochum-Dahlhausen) als verantwortliche Stelle vermeldet, dass es keine Fahrten auf der Ennepetal-Bahn für 2017 geben wird. Bei einem Defizit von 3000€ ist mit der RuhrtalBahn keine Einigung über die Betriebskosten erfolgt. Ziel sei zwar eine Senkung der Betriebskosten, aber es wäre nicht absehbar, dass dies erfolgen könnte. Maximal wären noch Fahrten als Schienenkreuzfahrt einmal pro Jahr in der Zukunft möglich.

Erste Fahrten auf der Ennepetal-Bahn im Jahr 2006

Ennepetal-Bahn (Teckel)

Die RuhrtalBahn führte im Jahr 2006 auf der Strecke der ehem. Ennepetal-Bahn erste Testfahrten am 3. September und 15. Oktober mit großem Erfolg durch. Ab der Saison 2007 wurden regelm. Touristikfahrten zunächst von Hagen über Gevelsberg nach Ennepetal-Kluterthöhle angeboten. Die Strecke wurde zwar nicht wie im Jahr 2008 geplant nach Altenvoerde verlängert, sondern ab 2009 von Hagen Hbf. bis nach Herdecke.

Kurzfristige Absage der Fahrten

Auf der Internetseite der RuhrtalBahn steht ohne weiteren Kommentar "Teckelfahrten finden ab 2017 nicht mehr statt", weitere Erklärungen bzw. Gründe über diese Entscheidung sind nicht zu finden. Ob es eine Einigung über das Defizit von 3000 € geben wird, steht noch in den Sternen, bzw. ist abhängig von noch offenen Abstimmungs-gesprächen mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis und den Städten Ennepetal und Gevelsberg.

Noch im Herbst waren sich die entsprechenden Stellen über eine Fortführung der Teckelfahrten über das Jahr 2017 hinaus einig und vermeldeten die Sicherung der Fahrten auf der Ennepetal-Bahn.


Unsicherheit

Eine weitere Unsicherheit besteht darin, das der bisherigen Betreiber der Strecke die Talbahn Betriebsgesellschaft GmbH den Betrieb nicht mehr fortführen will. Auch wird über die Neunutzung der Strecke spekuliert, seit der Schrotthändler Schüssler Insolvenz anmelden musste. Auf dem Gelände plant die Stadt Gevelsberg eine neue zentrale Feuerwache.


[Update-20.01.2017]

Mittlerweile gibt es auf der Internetseite der RuhrtalBahn ein Auflistung der Gründe für die Einstellung der Teckelfahrten. Die Art und Weise der Beschreibung lassen wohl eine Fortführung der Fahrten nicht mehr zu, schade eigentlich.

Damit endet fast genau 10 Jahre nach den ersten "Testfahrten" im September/Oktober 2006 die erfolgreiche Geschichte der Ennepetal-Bahn - Teckel. Sehr schade!!





Samstag, 26. November 2016

Dampfzug in Gevelsberg

Vor einigen Tagen errreichte mich eine Meldung über einen Dampfzug zum Weihnachtsmarkt nach Siegburg. Den Termin habe ich mal gleich in den Kalender getackert.

Der Dampfzug sollte von der preußischen Personenzuglokomotive 38 2267 (Baujahr 1918) mit historischen Wagen aus den 1920er bis 1950er Jahren gezogen werden, unterstützt von der Diesellok 212 007 vom Eisenbahnmuseum-Bochum-Dahlhausen. Start war am Essener Hauptbahnhof, von dort aus ging es über Wattenscheid und Bochum Hbf quer durch das Ruhrgebiet. In Hagen Hbf wurde dann auf die Strecke der früheren Bergisch-Märkischen Eisenbahn gewechselt und über Wuppertal, Solingen und Köln war Siegburg das Ziel.

Tatsächlich hatte ich heute etwas Zeit, um mich in Gevelsberg zu positionieren. Ein wenig Sonne versprach einigermaßen gute Aufnahmen und so wartete ich der Dinge die da kommen (sollten). Der Dampfzug kam dann auch ca. eine halbe Stunde später, denn mit etwas Verspätung muss man ja bei derartigen Sonderzügen immer rechnen.

Dampfsonderzug 38 2267 (Preußische P 8)

Nach diesem Akustischem und Optischen Highlight, wollte ich eigentlich nach Hause, da kam eine weitere Meldung aus W-Sonnborn, es käme noch "etwas" vorbei. Ich war zwar schon am Auto, aber kurzerhand bin ich zurück an die Bahnstrecke. Und tatsächlich kam aus Richtung Wuppertal 139 558-1 (RailAdventure) als LZ in Richtung Hagen vorbei.

139 558-1 (RailAdventure)


Dienstag, 15. November 2016

Teckel auf der Ennepetal-Bahn

Es gibt im Internet viele bewegte Bilder von der Ennepetal-Bahn, den Anfang mache ich mal mit einem YouTube Video von leeseisenbahnen


Aufnahmen von Gevelsberg-Poeten, Rocholz, Kruiner Tunnel, bis zur Endstation Ennepetal-Altenvoerde.

Montag, 31. Oktober 2016

Warten auf den Sonderzug

In der letzten Zeit zog es mich so gar nicht an den Bahndamm, dadurch habe ich einige Sonderzüge und Dampfloks verpasst. Heute erreichte mich eine elektronische Meldung über einen Sonderzug der Eifelbahn, der von Linz (Rhein) nach Osnabrück Hbf durch das "Tal" rollen sollte. Da das herbstliche Wetter mit viel Sonne nicht besser sein konnte, habe ich meine Akkus geladen und bin zur Felsenkurve am Ennepetaler Bahnhof. Es sollte ein erfolgreicher Tag werden....

Kaum hatte ich Stellung bezogen, kam ein Schienenreinigungszug mit EFW 212 370 in Richtung Hagen vorbei und die eine oder andere Eurobahn und (endlich mal Fotografiert) auch der National Express.

Schienenreinigungszug mit EFW 212 370

Güterzug mit 152 109-5 und Albatros Express

Centralbahn

Bis jetzt war es ja schon mal sehr kurzweilig und bunt, da erreichte mich eine Nachricht aus der DSO-Livesichtung, dass möglicherweise ein Centralbahn-Sonderzug von Unna über Hagen fahren sollte. Hörte sich nicht schlecht an und tatsächlich kam der Centralbahn-Sonderzug kurze Zeit später vorbei, sehr zur Freude des wartenden Fotografen.

Centralbahn-Sonderzug (110 383-7 vorne)

Centralbahn-Sonderzug (1042 520)

Eifelbahn

Dann kam er endlich, der Sonderzug der Eifelbahn von Linz (Rhein) über Coesfeld (Westf) nach Osnabrück Hbf zur Weiterfahrt nach Bremen mit mehr als 30min Verspätung. Es war die geliehene Garnitur des Förderverein Schienenbus e.V. Menden, in der Reihung 796 802 + 996 309 + 798 576 + 996 299 + 796 690. Die Rückfahrt am Freitag steht auch im Kalender, aber mit einer geplanten Fahrzeit um 16:50 Uhr könnte es mit dem Licht etwas knapp werden.

Eifelbahn Schienenbusgarnitur

Eifelbahn Richtg. Hagen

Als Resumee kann ich festhalten, dass es sich wieder gelohnt hat an den Bahndamm zu ziehen, ich war mit der Fotoausbeute mehr als zufrieden.

Samstag, 8. Oktober 2016

Wasser für EN [Update]

Durch einen Archivierten Geocache in Volmarstein The hidden bridge [1], wurde ich auf die historische Seilhängebrücke auf dem Gelände des Gemeinschaftswasserwerk Volmarstein aufmerksam. Nach einer Anfrage bei der AVU bekam ich eine Fotoerlaubnis und konnte einige Aufnahmen machen. Bei dem Fototermin begleitete mich Marcus (Die Ruhrbienen19) und so kam die Idee, doch hier mal eine Besichtigung des Wasserwerk zu planen.

Gemeinschaftswasserwerk Volmarstein

Das Gemeinschaftswasserwerk Volmarstein (GWV) der AVU Gevelsberg, ist ein Wasserwerk an der Ruhr in der Stadt Wetter (Ruhr) in Nordrhein-Westfalen. Es liegt auf der südlichen „Volmarsteiner Seite“ des Flusses nahe der Grenze zu Hagen-Vorhalle, befindet sich jedoch noch innerhalb der Gemarkung Wetter (Stadtteil Alt-Wetter). Das Gemeinschaftswasserwerk Volmarstein kommt heute nur noch zum Einsatz, wenn das Wasserwerk Rohland der AVU nicht das gesamte Versorgungsgebiet mit Trinkwasser beliefern kann (zuletzte nach dem großen Wasserrohrbruch in Ennepetal am 13.08.2016). Dann werden Haushalte in Teilen Wetters und in Gevelsberg-Silschede vom GWV versorgt.

Gemeinschaftswasserwerk in Volmarstein

GC6QXNF Wasser für EN (Event Cache)

Nach der Abstimmung mit dem AVU Unternehmensmarketing stand schnell ein Besichtigungs-termin fest. Am Samstag war es dann soweit, das Event Wasser für EN (GC6QXNF) konnte starten. Es hatten sich so viele Geocacher angemeldet, so dass wir mit Herrn Fox (AVU) eine Besichtigung in zwei Gruppen durchführen mussten. Die Resonanz auf die Besichtigung war sehr Positiv, alle waren begeistert etwas von der Wassergewinnung im heimischen Raum erfahren zu können. Nicht zuletzt wurde das Event von einer dramatischen Rettungsaktion begleitet, aber das ist eine andere Geschichte [2].

Besichtigung im Wasserwerk

Gruppenfoto

Event Banner


Update

[1] Nur einen Tag nach dem Event wurde der Geocache The Hidden Bridge 2.0 veröffentlicht, einen Tag früher und dann....

[2] Ende gut - alles gut. Das U-Boot fliegt wieder!


Mittwoch, 5. Oktober 2016

Cachen in der Krummhörn

Kurzentschlossen hatten wir einen Urlaub in der Krummhörn eingeplant. Vor fast einem Jahr waren wir ja schon mal da (in diesem Beitrag hatte ich es beschrieben) und es waren noch ein paar offene Caches übrig geblieben. Bei der Cache-Planung war mir zudem an der A31 ein Tausendfüßler-Powertrail aufgefallen, ideal die Fahrt etwas aufzulockern. Den Teil nahe Lohne hatte ich für die Hinfahrt ausgesucht, den Tausendfüßler by Fralex2 zwischen zwei Abfahrten, am Ende waren alle Dosen gefunden, eine sehr kurzweilige Anreise.

Greetsiel

Urlaubsziel war zum zweiten mal das Fischerdorf Greetsiel, natürlich war auch ein Besuch des Pilsumer Leuchtturm eingeplant und wir hatten uns mit mit einem ehem. Kollegen verabredet, der fast zur gleichen Zeit im "Dorf" war. Die nähere Umgebung wollten wir auch erkunden, denn die Gegend ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Ostfriesland


Illumination

Während unseres Urlaubs fand die ILLUMINALütetsburger Wasserfantasien“ statt. Bei der Licht- und Klanginszenierung standen in diesem Jahr neben den Bäumen vor allem das Wasser der Teiche und Kanäle im Mittelpunkt. Das haben wir uns direkt am Anfang angesehen, nach Einbruch der Dunkelheit war das ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Krummhörn by Night

Dosensuche

Gleich bei der Ankunft sind wir zum Event am Greetsieler Hafen, ein perfekter Einstand. Bei einer Fahrradtour sind wir natürlich zum Pilsumer Leuchtturm, auch um unsere Schlösser zu kontrollieren. Danach sind wir bis zur Schleuse Leysiel gefahren, auf dem Weg lag dann auch der Kurz-Multi Grüße von der Nordsee und im Ort fand ich dann das "besondere" Final zum Geocache in Greetsiel und Umgebung.

Pilsumer Leuchtturm

Erwähnenswert waren die Küstentour über Nessmersiel nach Esens und eine Tour zum Rysumer Nacken und dem Siel- und Schöpfwerk Knock. Dort fand ich BiMi - 100 Logbücher, der seinem Namen alle Ehre machte, mit nur 45 Versuchen hatte ich aber etwas Glück. Nach einer Shoppingtour in Aurich hatte ich mir einen interessanten Geocache ausgesucht, den Ostfriesland-Wanderweg-08 - Ostfriesland-Äquator, denn da wollte ich unbedingt hin.

Durch- oder Überschritten?


Rückfahrt

Auch bei der Heimreise war dann eine kleine Extra-Tour eingeplant, ein weiterer Teil der Cacheserie Tausendfüßler by Blue Eyes 5 wollte gefunden werden. Auch diese Fahrt war sehr interessant, auch wenn die Dosen nicht alle in einem tollen Zustand waren.
Alles in allem war das wieder ein sehr abwechslungsreicher Urlaub, wir haben viel gesehen, etliche Geocaches gefunden und nebenbei noch die eine oder andere "neue Ecke" gesehen. Die nächste Reise ist aber schon geplant, da ist der "Rest" vom Tausendfüßler dann ein klacks, es fehlen ja nur ein paar Hundert....

Dienstag, 13. September 2016

Finkenberger Mühle

Heute habe ich mich auf den Weg nach Breckerfeld zur Finkenberger Mühle nahe der Bauernschaft Brenscheid (zu deren Bereich die Finkenberger Mühle historisch gehört) an der Stadtgrenze zu Ennepetal aufgemacht. Die ehemalige Getreidemühle mit angrenzendem Wohnhaus wurde mit 3 Mahlgängen und einem oberschlächtigen Wasserrad betrieben. Der vor der Mühle gelegene Teich ist der ehemalige Mühlenteich.

Bekannt ist mir die Finkenberger Mühle auch durch den gleichnamigen Geocache, den ich vor einigen Jahren übernommen habe. Im Internet hatte ich gelesen, dass man die Mühle nach Anmeldung besichtigen kann. Also habe ich dort angerufen und einen Termin ausgemacht.

Finkenberger Mühle mit Mühlteich


Geschichte

Die Finkenberger Mühle ist eine denkmalgeschützte Wassermühlenanlage im Tal des Finkenberger Bachs. Betrieben wurde die ehemalige Getreidemühle über einen Zeitraum von ungefähr einhundert Jahren bis 1964. Sie ist fast vollständig erhalten und verfügt über ein oberschlächtiges Wasserrad mit einem Durchmesser von 5,60 m und einem Achsdurchmesser von 65 cm. Das Mühlrad konnte wahlweise einen von drei Mahlsteinen antreiben. Die erhaltene Kornmühle besteht aus einem zweigeschossigen Bruchsteingebäude, ist seit 1871 durch eine weitere Katastereintragung belegt. Sie wurde zwischen den Jahren 1860 oder 1861 gebaut und in Betrieb genommen. Etwa 1929/1930 wurde das Mühlengebäude um ein langgestrecktes Wohnhaus erweitert. Mühlen- und Wohngebäude tragen ein gemeinsames Satteldach; das Wasserrad befindet sich in einem kleinen Vorbau des Mühlengebäudes. 1964 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt. 
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Finkenberger_Mühle

Finkenberger Mühle


Besichtigung

Vom Eigentümer bekam ich dann eine sehr Interessanten Rundgang durch das kleine Mühlenmuseum, mit interessanten Geschichten und lustigen Dönekes. Nach dem Gang durch die obere Mühle, ging es in die untere Etage mit Blick zum großen Wasserrad. Die Lagerung der Achse ist mittlerweile gebrochen und ob je eine Restaurierung erfolgt steht in den Sternen.

Die große Waage

Div. Küchengeräte

Das Mühlrad



Mittwoch, 24. August 2016

20 Jahre Homepage



In diesen Tagen gibt es ein kleines Jubiläum rund um meine Internetseite. Heute vor 20 Jahren erschien meine erste eigene Hompage im weltweiten Internetz.


Das Interesse

Etwa ab 1994 sah man in verschiedenen Computerzeitschriften ständig lustige Bilder von Kaffeemaschinen in England und USA, die man über ein neues World-Wide-Web (WWW) beobachten konnte.


Der Anfang

Ende 1995 begann für mich das Online-Zeitalter (Anfangs nur BTX), einem Modem mit 14.400 Bit/s und gelegentlichen Ausflügen in das Internet. Das schnell wachsende Internet und zunehmend auch die Privaten Internetseiten (Homepage) begeisterten mich derart, daß ich 1996 mit meiner ersten Homepage startete.

Nur wie werden diese Internetseiten erstellt??? Eine Schulung bei C.Appelt in Ennepetal vermittelte mir die nötigen Informationen. An 7 Abenden im August '96 standen Themen wie Netzwerkprotokolle, Suchdienste, DFÜ-Netzwerk und E-Mail auf dem Programm. Nach der Einführung in die Geschichte des Internet war HTML - Die Sprache des World-Wide-Web ein wesentlicher Teil des Kurs, immer nach dem Motto: Was andere können, das kann ich doch auch, oder?


Der Start

Also her mit der eigenen Homepage, die von Millionen Teilnehmern gesehen werden kann! Alle Erkenntnisse aus diesem Teil wurden in die erste eigene Homepage eingebaut, die zum Abschluß der Schulung noch im Internet veröffentlicht wurde.


Das war am 24. August 1996


Meine erste Homepage im August 1996


Homepage-Preis

Im August 1998 wurden meine Seiten von der Zeitschrift com!online mit einem ersten Preis (ein 56k Modem!) belohnt. Dadurch ermutigt habe ich meine Homepage immer wieder verändert, die seit 2001 unter der Domäne MrKrid.net erreichbar ist.


Seit bereits 25 Jahren verändert das Internet unser Leben. Eine Geschichte, die sich jede Sekunde fortschreibt. Das sogenannte WorldWideWeb ist auch erst 25 Jahre alt, kaum zu glauben....


¯\_(ツ)_/¯

Sonntag, 7. August 2016

Warten auf den Teckel

Am heutigen Sonntag, war schönes Wetter angesagt, also hatte ich mir vorgenommen, den Schienenbus der RuhrtalBahn auf der Linie Teckel (Ennepetalbahn) in Gevelsberg aufzunehmen. Als Fotostelle hatte ich mir u.a. einen Standort nahe der Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt der Ennepetalbahn in Gevelsberg-Haufe ausgesucht.

AG Talbahn in Haufe

Lange Zeit tat sich nix, es kam kein Teckel. Nun sind ja Verspätungen immer möglich, aber nach einer Weile habe ich aufgegeben und meine Sachen eingepackt. Auf der Rückfahrt habe ich am HP Nirgena kurz angehalten und dort ein Infoschild gesehen:
Wegen eines Defektes am Schienenbus müssen die Fahrten auf der Linie "Teckel" am heutigen Sonntag den 07.08. leider entfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Auf der RuhrtalBahn | Facebook Seite gab es auch einen Hinweis (leider zu spät gesehen). Bei dem sonnigen Wetter wären es schöne Aufnahmen geworden. Wünschen wir dem Schienenbus, dass er schnell wieder Repariert wird, um bei der nächsten geplanten Fahrt am 4. September auf der Ennepetalbahn zu fahren.



Montag, 4. Juli 2016

Seilhängebrücke Volmarstein

Man muss sich beeilen, wenn man noch etwas sehen will – denn alles verschwindet!

(Paul Cezanne)

Angeregt durch einen Geocache in Volmarstein The hidden bridge (mittlerweile Archiviert) wurde ich aufmerksam auf eine historische Seilhängebrücke, die mir vorher nicht bekannt war. Also habe ich mich mit der AVU in Verbindung gesetzt und um eine Fotoerlaubnis gefragt. Heute war ich dann in Volmarstein und habe ein paar Fotos und ein kurzes Video machen können, das Wetter war zwar nicht so toll, aber die Möglichkeit direkt an der Brücke Aufnahmen machen zu können hat man ja nicht alle Tage.

Seilhängebrücke von 1893

Drahtseilhängebrücke

Das Gemeinschafts-Wasserwerk Volmarstein (ursprünglich von der Stadt Barmen gebaut) wurde im Jahr 1881 erbaut. Im Jahr 1982 übernahm die Gevelsberger Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen (AVU) das Wasserwerk Volmarstein.1987/88 ließ die AVU die historische Wasserleitung sanieren, danach sollte das Wasserwerk Volmarstein nur noch Spitzenlasten abdecken. Es fördert heute aber im Rahmen eines Jahresanteils von 15 Prozent durchgängig Wasser, unter anderem für Teilbereiche der Ortschaften Schwelm, Sprockhövel, Gevelsberg und für Wetter bzw.Volmarstein.


Seilhängebrücke mit Widerlager
Blick auf die Holzdielen

















Errichtet wurde die Fußgängerbrücke 1893, somit ist sie die älteste Seilhängebrücke ihrer Art in ganz Deutschland. Die Brücke wurde für das Wasserwerk gebaut, um eine direkte Verbindung für die Mitarbeiter des Wasserwerks Volmarstein zu den Brunnen auf der sogenannten Ruhrinsel zu ermöglichen. Die historische Eisenkonstruktion hat Drahtseile und gemauerte Widerlager, die Dielen der Brücke bestehen aus Holz. Aus Sicherheitsgründen darf sie heute nicht mehr betreten werden.

Quelle: WikipediaRoute Industriekultur


Technische Daten

Drahtseilhängebrücke in klassischer Stahlfachwerkbauweise
Abstand der Pylone: 52 m
Höhe der Pylone: 6,8 m
Spannweite: 52,6 m
Seildurchhang: 1/10 der Spannweite
Seildurchmesser: 50 cm
Horizontaler Abstand der Seile: 1,8 m
Gewicht (nur Oberbau): 13 to
Hersteller: SILLER&JAMART, Barmen-Rittershausen (heute Wuppertal)

Seilhängebrücke am Wasserwerk Volmarstein

Zukunftsaussichten

Die Chancen für den Erhalt der historischen Seilhängebrücke sind weiterhin ungewiss. Eine Möglichkeit hat der „Arbeitskreis Hängebrücke Wetter (Ruhr)“ -der das Baudenkmal vor dem weiteren Verfall retten will- vorgeschlagen. Er möchte die Brücke um 900 Meter nach Westen versetzen, um sie in einen geplanten Radweg einzubinden. Die Stadt Wetter will sich für den Erhalt der Seilhängebrücke einsetzen, hat aber keine Einflußmöglichkeiten, da die AVU Eigentümerin ist. Eine Sarnierung direkt am Standort wäre auch möglich, hier drängt aber die Zeit, da die AVU das Wasserwerk Am Kaltenborn 2018 aufgeben will.


Schieber DN 500 (Baujahr 1882)

Freitag, 17. Juni 2016

Baltrum 100% - Reloaded III

Endlich! Bei unserem Besuch auf der schönsten Nordsee-Insel im Mai 2015 waren wir der Meinung, Baltrum zu 100% (Dosentechnisch) bearbeitet zu haben. Typischer Fall von Denkste. Ich schrieb damals: "Wir waren kaum einen Tag zu Hause, da wurde ein weiterer Geocache veröffentlicht. Das bedeutet, wir werden Baltrum wieder besuchen, warum auch nicht!?".
Im Juni habe wir uns kurzentschlossen für ein verlängertes Wochenende auf in den Norden gemacht. Neben einigen Funden auf der Hinfahrt -zB. in Dornum- wo ich den sehr schönen Cache Fröhliches Gezwitscher fand, gab es ja noch zwei Dosen auf der Insel zu finden.

Cachedichte auf Baltrum

Baltrum

Bei Sonnenschein sind wir heute in den "Wilden Osten" von Baltrum aufgebrochen, aber mit einer obligatorischen Pause im Cafe Kluntje. Nahe einer Schutzhütte fand ich ein schönes Versteck und das Dösken (Erlkönig), hier ist der Cachename Programm. Auf dem Rückweg habe ich im Alten Ostdorf noch eine weitere Dose gefunden und konnte somit vermelden: Ein weiterer Meilenstein, Baltrum ist zu 100% Erledigt!

Im Ostheller auf Baltrum


Samstag, 11. Juni 2016

GIGA-Event "Glück auf! 2016"



Das "Project 2016 - GIGA Glück auf!" auf der Zeche Zollverein in Essen war für mich das erste GIGA-Event überhaupt und so ganz nebenbei das größte Geocaching-Event aller Zeiten, mit über 12000 Besuchern am gesamten Event-Wochenende. Im Vorfeld hatte sich eine kleine Reisegruppe in Hagen gefunden und so sind wir mit der S-Bahn nach Essen gefahren.

Auf dem Gelände angekommen, stand zuerst die Registrierung mit Ausgabe der bestellten Coins auf dem Plan. Danach haben wir uns erstmal das Gelände angesehen, aber fast alle Stände machten erst um 10 Uhr auf. So suchten wir uns die verbliebenen offenen Geocaches aus (die meisten waren wg. dem Event deaktiviert) um diese zu suchen. Das Suchen bzw. Finden war auf dem weitläufigen Gelände überhaupt kein Problem, da wir ja nicht die einzigen waren, die Logbücher wurden von Hand zu Hand gereicht. Ich glaube die Logbücher haben an diesem Tag die Cachedose nie gesehen.


Zeche Zollverein

Dosen "Suche"

Nach einer kleinen Pause haben wir uns die Infostände am Gleisboulevard und die Händlermeile in der Halle 5 (Zentralwerkstatt) angesehen und eine kleine Pause im Cateringbereich eingelegt. Hier gab es das einzige Manko des Tages. Bei der Ausgabe am Bratwurststand wurde, während wir da standen, der Preis mal eben angehoben. Warum? Der Betreiber meinte, "die Nachfrage wäre eben größer....." Das war aber das einzige Negative und wir haben das einfach mit Humor genommen. Dann sind wir zum riesigen Logbuch (einer übergroßen nachgebauten Lore) um uns zu verewigen.


Logbuch

Eventgelände

Lab Adventure - Auf Schicht

Während der Dosensuche auf dem Gelände von Zeche Zollverein, haben wir auch eine für mich neue Cacheart ausprobiert, LabCache-Abenteuer. An definierten Stellen mussten Online Aufgaben beantwortet werden, um eine Station weiter zu kommen. Da allerdings das Handynetz im Ruhrgebiet total ausgefallen war, wurde der Onlinelog eine schwierige Aktion. Wir haben uns die Antworten notiert und anschließend per Webseite die Fragen beantwortet. Dafür gab es am erfolgreichen Ende eine schöne Überraschung....

Freitag, 27. Mai 2016

Drohnenflug


Bei meinen Besuchen in Neviges bin ich irgendwann mit der Cacheserie zum Deilbachexpress in Verbindung gekommen. Interessant ist, dass der Owner die gleichen Hobbys hatte, neben Eisenbahnen, kam noch die Modellbahn hinzu, beides sehr interessant gemachte Geocaches.

Aufmerksam wurde ich dann auch auf einen neuen Cache des Owners, Das Kind im Manne: Drohnenflug (wieder das gleiche Hobby!). Da ich mittlerweile auch über ein Fluggerät verfüge verabredete ich mich mit den Hobbykollegen Djmykemyers und dem Cacheritter, um unsere Multicopter die Arbeit machen zu lassen. Leider hing die Dose so im Geäst, dass wir uns entschlossen, doch die ECGA zu benutzen, denn die Fluggeräte wollten wir dann doch nicht durchs Dickicht jagen. Nachdem wir das Logbuch signiert hatten, haben wir das Dösken noch ein wenig durch die Luft schweben lassen, denn unsere Fluggeräte wollten auch noch etwas "Auslauf" haben.

Flugshow am Cache

Cache am Haken
Flugaktion am Cache


Mittwoch, 4. Mai 2016

Switzerland

Aufgrund einiger Änderungen im Büro, Organisatorisch wie auch Intern, stand eine Flugreise in die "Zentrale" nach Rümlang bei Zürich an. Fliegen ist nun mal nicht meine favorisierte Fortbewegungsart, dementsprechend hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Aber hilft ja nix, was sein muß, muß sein (oder doch nicht?). Also startete ich am Dienstag mit Kollegen in Düsseldorf um mit einem AVRO RJ100 AVROLINER nach Zürich zu fliegen.

Über den Wolken

Länderpunkt

Die wenige Freizeit vor Ort hatte ich für das Hobby reserviert, ein Länderpunkt sollte eingeheimst werden. Direkt nach Ankunft am Hotel, brauchte ich nur kurz über die Straße und konnte die irre Geschichte um den Verteilkasten-Streit... erfahren und das Dösken schnell finden. Am Abend sind wir mit dem Zug nach Zürich zum Abendessen in den Zeughauskeller gefahren, mit einem anschließenden kurzen Stadtrundgang bis zum Zürichsee .... ohne GPS.

Hauptbahnhof Zürich
Zürichsee

Am zweiten Tag hatte ich mir noch vor dem Frühstück eine kleine Runde in Rümlang an der Glatt ausgesucht, um ein paar Dosen zu finden. Rumilobrugg hat mir hier sehr gut gefallen, auch wenn ich die Versteckart schon kannte - suchen musste ich trotzdem. Direkt am Glattweg habe ich dann noch ein paar weitere Caches im Frühnebel gefunden, einsam, nur begleitet von ein paar Fischreihern.

Am Glattweg mit Blick zum Büro

Nach einem anstrengenden Tag sind wir Nachmittags dann per Shuttle zum Flughafen, der Rückflug nach Düsseldorf stand an, diesmal mit einem AIRBUS A320. Mit etwas Verspätung gings dann bei schönem Wetter los und beim Start konnte ich die schneebedeckten Berge der Alpenregion bewundern.

Zürich Flughafen