Donnerstag, 28. Juni 2012

Breckerfeld

Heute habe ich auf dem Weg nach Breckerfeld den einen oder anderen Cache aufgesucht und sogar (teilw.) auch gefunden. Angefangen bin ich mit "WANDERN FÜR DIE ANDERN", hier allerdings nur Teilstation WFDA12 #13. Anschließend noch ein kurzer Stop auf dem höchsten Berg des Ennepe-Ruhr-Kreises, dem Wengeberg (441m ü.NN.) um den Cache Breck am Felde (erfolgreich) zu finden.

Danach bin ich runter in's Steinbachtal. Dort an der fast 400 Jahre Alten Schmiede, wo über 300 Jahre Kleineisenteilen (z. B. Feuerzangen, Zirkeln, Kohlenschaufeln) hergestellt wurden, lag ganz in der nähe auch die Dose Schmiedewasser. Wobei "lag" nicht ganz korrekt war, das Dösken hing am Baum.

Zum Abschluss der Breckerfelder Runde ging's wieder hoch hinaus, zum Cache SKYLINE. Dort angekommen habe ich nach dem Loggen eine kurze Pause an der Bank eingelegt, um mir die "Skyline" von Breckerfeld anzusehen.

Skyline von Breckerfeld

Sonntag, 10. Juni 2012

Blaue Stunde in Altenvoerde

Eigentlich wollte ich heute den Dampfzug Siegen - Wuppertal der Eisenbahnfreunde Betzdorf e.V. in Ennepetal aufnehmen, eigentlich. Vorort war schon richtig was los, einige Hobbykollegen hatten Stellung bezogen. Nach 50min. habe ich dann endlich mal kurz in das SiFo von DSO geschaut und musste feststellen, dass der Zug mit +60min in Siegen erst losgefahren ist. Aber bei soviel Verspätung reichte mein zur Verfügung stehendes Zeitfenster nicht mehr. Egal, trotzdem sind einige Aufnahmen entstanden. Ungewöhnlicher Gast auf der Bergisch-Märkischen Strecke: Die S8/S5 nach Dortmund Hbf mit 422 533-0 fährt vom 6.6. bis 11.6. wegen Bauarbeiten "planmäßig" via Ennepetal.

S8/S5 Dortmund Hbf mit 422 533-0


Auf der Rückfahrt nach Hause habe ich am BÜ Ept.-Kluterthöhle etwas "blaues" am Ende der Strecke gesehen. Also habe ich einen kurzen Schlenker eingelegt um mir das genauer anzusehen. An der ehem. Endstelle der Ennepetalbahn in Altenvoerde stand die Hochwaldbahn VL15 und dahinter ein VT mit der Aufschrift "SBE - Mandaubahn".

VT 43 - SBE-Mandaubahn




Informationen zum Triebwagen VT 43 der Sächsisch-Böhmische Eisenbahngesellschaft, Zittau
Die Sächsisch-Böhmische Eisenbahngesellschaft mbH (SBE) war eine private Eisenbahngesellschaft in Sachsen. Sie hatte ihren Sitz in Zittau und war eine Tochtergesellschaft der Hochwald Bahn (HWB Verkehrsgesellschaft) in Hermeskeil im Hunsrück. Die weiteren Gründer, die Böhmische Nordbahn und die Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft (SOEG), sind 2005 ausgeschieden. Zusammen mit der ebenfalls zur Hochwald-Gruppe gehörigen Bahnbetriebswerk Zittau GmbH hatte die SBE ihren Standort im 15-ständigen Zittauer Ringlokschuppen.

Bei dem VT 43 handelt es sich um einen Dieseltriebwagen der Bauart NE81, den ehemaligen VT 80 der Kahlgrundbahn, der 2006 von der Hochwaldbahn übernommen wurde und so fährt er heute als Bauwagen durch die Gegend und kündet in ganz Deutschland von der ehemaligen "Mandaubahn".
Quelle: triebwagenarchiv.de | de.wikipedia.org

100 Jahre Ennepetalsperre

Vor 100 Jahren wurde die Staumauer der Ennepetalsperre erhöht. 

Im Jahr 2012 erlebt ein Bauwerk das für die gesamte Region noch heute von großer Bedeutung ist, einen runden Geburtstag. Am 10.06.1912 eröffnete der Landrat (des damaligen Kreises Schwelm) vor 30 geladenen Herren offiziell die Straße auf der Krone der Staumauer der Ennepetalsperre. Die Staumauer (Erbaut von 1902-1904) war in einer Baumaßnahme Erhöht worden, um das Fassungsvermögen der Talsperre von 10,3 Mio. Kubikmetern auf 12,6 Mio. Kubikmeter zu vergrößern.
Der Landrat und die eingeladenen Gäste wurde nicht in Kutschen (wie zur Einweihung der Talsperre am 27.5.1905) sondern in Automobilen vorgefahren. Zur Errichtung der Talsperre wurde ab 1902 eigens eine Kleinbahnstrecke vom Staatsbahnhof an der Wuppertalbahn im Radevormwalder Zentrum bis zur Staumauer der Ennepetalsperre errichtet.

Ennepetalsperre Baustelle der Actienges. für Betonbau Diss&Ci Düsseldorf an der Ennepetalsperre
Foto: Archiv Ruhrverband (Mit freundlicher Genehmigung des Ruhrverband Essen)



Aktuell: Nach der Instandsetzung im Jahr 2007 wurde die Straße über die Staumauer für den zuvor erlaubten Straßenverkehr gesperrt.

Samstag, 2. Juni 2012

Matjes-Express nach Emden

"Im Rahmen der Emder Matjestage veranstalteten die Eisenbahnfreunde Witten zusammen mit der Firma Focken & Müller eine historische Dampfzugreise von Emden nach Norddeich. Noch einmal kommt das Flair der frühen 1970er Jahre auf, als die schweren Schnellzugdampfloks der Baureihe 01 noch täglich vor die Züge nach Norddeich gespannt wurden."

Am Samstag sind wir mit dem Dampfsonderzug der Eisenbahnfreunde Witten zum Matjesfest nach Emden gefahren. Abfahrt war in Witten und als Zuglok kam zunächst die legendäre Diesellok der Baureihe V 200 033 der Museumseisenbahn Hamm zum Einsatz, Abfahrt in Witten war um 7:20 Uhr.

In Hamm wurde dann auf die Schnellzugdampflok 01 1066 der Ulmer Eisenbahnfreunde gewechselt. Sie durfte auf ihrer letzten Einsatzstrecke der DB wieder einmal zeigen was in ihr steckt. Bis 1975 schleppten diese Lokomotiven hier schwere Bäderschnellzüge nach Emden und Norddeich.

Mit 01 1066 zum Matjesfest nach Emden (Fotoalbum)

Der nächste Halt war in Meppen als Wasser- & Fotohalt angekündigt. Entsprechend groß war der Andrang. Nach den weiteren Zwischenhalten in Papenburg und Leer war die Einfahrt in Emden Hbf ein Erlebnis, begleitet von zahlreichen (bekannten) Eisenbahnfreunden.

Ein kurzer Besuch der Matjes-Meile in Emden und der obligatorische Cachebesuch, ein Tradi an der Emder Denkmallok 043 903-4 (ich musste zwei TB's plazieren) und schon ging es weiter mit der nächsten Fahrt.


Mit der Dampflok 01 1066 von Emden direkt an die Küste


Als Zusatzangebot hatten wir die Sonderfahrt (01 1066 + 03 1010) nach Norddeich-Mole gebucht und wurden mit frischen Matjes der Firma Focken & Müller während der Fahrt überrascht. Leider hatte sich bei der Fahrt durch das Gleisdreieck im VW-Werk in Emden eine Weiche verabschiedet, so dass sich der Aufenthalt in Norddeich auf magere 5min. reduzierte und lediglich für einen Sprint zur 03 1010 ausreichte.

Nach der Rückfahrt von Norddeich stellte die Dampflok 01 1066 in Emden den Sonderzug der Eisenbahnfreunde Witten zusammen.



Die Rückfahrt war nach einem erlebnisreichen Tag (in den vierachsigen Schnellzugwagen) umso ruhiger, dafür wurde der Bistrowagen regelrecht "geplündert". Horst Foege (Herzlichen Dank für die Fotos) konnte unseren Zug in Ihrhove bei der Rückfahrt nach Witten auf den Chip bannen.

Video der Rückfahrt im Bahnhof Münster Zentrum Nord von Christoph Garstka, klick: http://youtu.be/GOkmPONZCXY

Fazit: Ein erlebnisreicher Tag, mit tollem Service der EF-Witten und perfektem Ablauf (bis auf Norddeich), ist auf jeden Fall empfehlenswert. Und: Noch nie habe ich soviel Matjes im Verhältnis zur Zeit gegessen, war aber auch echt lecker....